Milliardäre haben Angst vor dem „Ereignis“ – die Trübsalszeit

Was die Superreichen so denken und warum Bibelleser mehr wissen.

Superreiche Milliardäre

Reichtum ist Macht. Superreichtum ist Übermacht (lat. super = über). Tatsächlich beeinflussen die superreichen Milliardäre mit der Macht ihres Geldes das gesamte Weltgeschehen. Ein Superreicher kann ganze Volkswirtschaften zum Erliegen oder zum Aufblühen bringen. So sind dann nicht die gewählten Politiker die Macher des Schicksals eines Landes oder eines Volkes, sondern jene wenigen Milliardäre, die das Geld haben. Das folgende Zitat wird Mayer Amschel Rothschild (1744-1812), Gründer der Rothschild-Banken-Dynastie, zugeschrieben: „Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.”

Warum Milliardäre völlig anders denken.

Das Leben der SuperreichenMilliardäre denken nicht so wie wir, denn sie kennen nahezu keine Grenzen. Während wir normalen Menschen mit der Arbeit zum Zweck des Überlebens beschäftigt sind und kaum Zeit für exotische Gedankenspiele haben, haben Milliardäre vor allem Angst vor Verlusten. Es geht um den Verlust ihres Geldes und damit auch ihrer Macht. Der Vorteil ihrer privilegierten Position in dieser Welt ist mit einem Schlag dahin, wenn die Endzeit, die in der Bibel beschriebene Trübsalszeit oder auch Drangsalszeit kommt. Sie haben sogar den Vorteil schneller und umfangreicher an Informationen heranzukommen, die wir kleinen Leute niemals zu sehen bekommen. Aufgrund dieses informellen Vorsprungs sind Milliardäre stets in der Lage eingreifende oder steuernde Maßnahmen in die Wege zu leiten. Sie können sich die schlausten Experten einladen um zu erfahren wie sie in der Zukunft handeln sollen. Darum geht es in dem nun folgenden Bericht.

US-Professor enthüllt eine gruselige Zukunftsperspektive der Technologie

Douglas RushkoffVon einer geradezu bizarren Begegnung berichtet der amerikanische Kulturwissenschaftler Douglas Rushkoff in der britischen Zeitung Guardian. Er sei für ein Honorar in der Höhe seines halben Jahresgehalts als Professor zu einem Vortrag vor – wie er annahm – ungefähr hundert Investment-Bankern eingeladen worden, um über die „Zukunft der Technologie” zu sprechen. Das sei zwar nicht sein bevorzugtes Thema, weil seine Zuhörer üblicherweise nicht an der Sache selbst interessiert seien, sondern bloß wissen wollten, ob sich eine Investition lohne. Er habe die Einladung daher eher wegen des superben Honorars angenommen.

Unter falschem Vorwand

GeheimkonferenzAm verabredeten Ort sei er aber nicht in einen Vortragssaal geführt worden, sondern habe sich an einem runden Tisch wiedergefunden, an den sich fünf superreiche Herren aus der Welt der Hedge Fonds (Anlagefonds) gesetzt hatten. Nach dem üblichen Vorgeplänkel habe sich dann sehr schnell herausgestellt, dass seine illustren Zuhörer an seinem Vortrag über die Zukunft der Technologie gar nicht interessiert gewesen seien – sie hatten Antworten auf ganz persönliche Fragen haben wollen.

Die Offenbarung ihrer Ängste

BitcoinZunächst sei es beispielsweise um die neue Internet-Währung Bitcoin gegangen und um eine ganz neue Signalübertragung für Computer. Schließlich habe sich aber der eigentliche Anlass des Treffens herausgestellt: Die Superreichen wollten wissen, wie sie „das Ereignis“ überleben könnten. Das, schreibt Rushkoff, war „ihre beschönigende Umschreibung für den Zusammenbruch der Umwelt, soziale Unruhen, eine Atom-Explosion, einen unkontrollierbaren Virus oder den finalen Hacker Angriff. Vor allem ein Problem habe sie sehr beschäftigt: Wie bezahlt man seine bewaffnete Garde, wenn Geld nutzlos ist? Wie hält man sie davon ab, sich ihren Chef selbst auszusuchen?

Science Fiction für ihr persönliches Überleben.

Das EreignisDie fünf Milliardäre hätten erwogen, die Lebensmittelvorräte mit irgendeiner Art Passwort abzusichern oder die Leibgarde mit irgendetwas auszustatten, das sie, falls nötig, disziplinieren könne. „Da”, so der Professor, „traf es mich: Zumindest was diese fünf Gentlemen anbetraf, war das sehr wohl ein Gespräch über die Zukunft der Technologie.“ Nur sei es bei ihren Stichworten von der Besiedelung des Mars, der Verhinderung des Alterungsprozesses und dem „Upload” des Gehirns auf einen Computer überhaupt nicht um die immer wieder zu hörende Absicht gegangen, „diese Welt zu einem besseren Ort zu machen“, sondern um ihr ganz persönliches Überleben.

Die aussichtslose Flucht vor dem Unvermeidlichen.

Flucht von der ErdeSeine Gastgeber seien darauf aus gewesen, sich von den als sehr real wahrgenommenen aktuellen Gefahren von Klimawandel, steigendem Meeresspiegel, Massenflucht, globalen Seuchen, der Panik rechter Bevölkerungsgruppen und der Erschöpfung natürlicher Ressourcen abzulösen und vor ihnen in Sicherheit zu bringen. Deshalb hätten sie vor, alles Menschliche – den Körper, gegenseitige Abhängigkeiten, Mitgefühl, Verletzlichkeit usw. – hinter sich zu lassen: „Für sie geht es bei der Zukunft der Technologie in Wirklichkeit genau um eines: um Flucht.“ Aber eine Flucht in welcher Form und wohin? Das menschliche Dasein sei bei dieser Flucht eher ein Hindernis als ein Wert an sich, Menschen würden eher als Problem gesehen und die Technologie als Lösung, so Rushkoff.

Das menschliche Bewusstseins im Computer.

Bewusstsein im ComputerDoch was bedeutet das konkret? Die menschliche Zukunft finde ihren Höhepunkt in der Übertragung des menschlichen Bewusstseins auf einen Computer oder, besser noch, gleich im Akzeptieren der Technologie als unserer Nachfolgerin im Evolutionsprozess, so der Professor. Das würde bedeuten: Der Mensch schafft sich in der bisherigen Form ab: „Wie Mitglieder einer gnostischen Sekte wären wir dann darauf aus, in die nächste transzendente Phase unserer Entwicklung einzutreten, unsere Leiber abzulegen und hinter uns zu lassen – zusammen mit unseren Sünden und unseren Schwierigkeiten.“

Dort, wo Gott sein „Ja“ spricht, ist unsere Zuflucht.

Wiederkunft JesuDieses befremdend wirkende Gedankenspiel ist aus christlicher Sicht so bizarr wie auch das Ansinnen dieser handvoll Milliardäre, die natürlich alles verlieren werden, wenn es zur Trübsalszeit, dem großen Ereignis, kommt. Lehrt nicht schon der Tod eines Menschen selbst, dass man alle Güter zurücklässt, die man auf Erden angehäuft hat? Christen wissen um eine geistliche Welt, die sich in zwei Lager teilt, dem Himmel und der Hölle. Christen wissen, dass es eine Entrückung der Gemeinde gibt, die mit der Wiederkunft  des Herrn Jesus Christus einhergeht. Man sollte meinen, dass Milliardäre schlauer sein sollten und die Gegenwart Satans auf dieser Erde bemerkt haben müssten. Wenn aber das Böse aus der Unterwelt sichtbar vor unseren Augen herumtanzt, muss es da nicht auch einen Gott geben?

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